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Lockdown light - auch unser Training ruht

Am Mittwoch gab es noch ein Abschiedstraining, schon auf Abstand mit dem Bokken.
Jetzt ruht das Training für die nächsten 4 Wochen.
Bleibt fit und gesund!

Es geht weiter

Gut und mit viel Abstand haben wir gestern die ersten 13 Jo-Suburi geübt. Weiter geht es Mittwoch (20.5.) um 18:30, damit wir Licht und Wärme nutzen.
Wenn Regen droht schaut hier oder bei WhatsApp nach, wir geben Bescheid falls sich etwas ändert!

Training!!!!

Wir wollen wieder starten! Am 18.5.2020 geht es wieder los.
Wirklich!
Claus-Dieter möchte am Montag Waffentraining im Bürgerpark anbieten. Da die Umkleiden noch gesperrt sind:
Wir treffen uns in normalen Trainingsklamotten auf dem Parkplatz des BJC
Wichtig:
Bitte meldet Euch bei Interesse bei CD und bringt zu jedem Training den ausgefüllten Bogen aus der BJC Info mit.
Link: Infobogen des BJC (PDF)
Der Bogen ist ganz hinten, hinter den Trainingsorten

Trainingspause

Auch die fleißigsten Aikidoka kommen nicht an Corona vorbei.
Gestern verwöhnte Claus-Dieter uns noch mit einem Waffentraining, bei dem der Jo für den virusgerechten Abstand voneinander sorgte. Ab heute setzen wir aber wie alle anderen bis auf weiteres unser Training aus.
Wir melden uns auf allen Kanälen sobald es wieder losgeht!

Zum Üben für die Zeit bis dahin, damit wir nicht einrosten:
31 Jo Kata
20 Jo Suburi

Gleich noch einmal Glückwünsche!

Am letzten Mittwoch zeigte Ellen vor der Gruppe sicher die Techniken zum Blaugurt.
Herzliche Glückwünsche für Dich, Ellen - bleib dran!

Glückwünsche zum 1. Dan!

Niels bestand gestern in Misburg seine Prüfung zum 1.Dan. Mit viel Dynamik konnte Niels mit seinem Uke Dirk die Prüfer und auch die 6 mitgereisten Fans aus Braunschweig überzeugen.
Herzliche Glückwünsche auch an die ebenfalls erfolgreich am Vormittag angetretenen Prüflinge Wolfgang (1. Dan), Stefan (1.Dan) und Frank (2. Dan).

Mein Weg zum 3. Dan

Von André:

Die Idee begann vor gut einem Jahr in mir zu keimen. Es dauerte dann noch eine Weile, bis es an die richtige Vorbereitung ging. Es musste erst ein Umfeld dafür geschaffen werden: Als erstes musste ich natürlich meine Frau fragen, die mir zur selben Zeit eröffnet hat, dass wir wieder schwanger sind. Und da der errechnete Termin nur 2 Wochen nach dem Prüfungstermin lag, bin ich ihr um so dankbarer für ihre Antwort: "Bitte trag die Termine ein, an denen du nicht da bist".
Als nächstes musste ein Uke gefunden werden. Da konnte die Wahl nur auf Dirk, alias "Dirkules", fallen. Als zweiten Uke, der ja auch unerlässlich ist zum dritten Dan, konnte ich auf Jens bauen. Die nächste Hürde war nun meinen Meister davon zu überzeugen, dass ich es gerne versuchen würde. Ich konnte nur hoffen, dass er es ähnlich sah wie ich und mich für bereit hielt. Erleichtert war ich, als Claus-Dieter sagte dass es für mich kein Problem sein sollte.
Zeit war ja noch, aber mit der Zeit ist es so eine Sache: Sie verging schneller als gedacht.!
So begann die Zeit des Schweißes. CD trieb uns rauf und runter durch das Prüfungsprogramm. Es gab Momente, wo man einfach nur dachte: Für was? Diese besondere Zuwendung hat mich sehr weit nach vorne gebracht und man merkte, dass jetzt noch mehr auf die Feinheiten wert gelegt wird. So kannte CD auch wenig Gnade, um mich stetig zu verbessern und korrigieren.
Ein Wenig ist es ja auch eine Fahrt ins Ungewisse. Was wird geprüft, wo liegen meine Stärken und Schwächen und wie stärkt man seine Schwächen und baut seine Stärken weiter aus?
Irgendwann kam CD auf mich zu und sagte ich solle doch mal Roger Zieger fragen, ob er nicht Lust hätte mich ein wenig zu unterstützen. So tat ich es dann auch, mit ein wenig Angst in mir. Hat denn ein anderer Meister Lust mich zu trainieren? Nach einigem E-Mail Verkehr hatten wir abgesteckt was ich will und was Roger dafür braucht. Ich: Mehr technische Feinheiten und den ein oder anderen WOW-Effekt. Roger: 4-5 Trainingseinheiten voll Schweiß und Schmerz. Hier möchte ich gleich ein Zitat seines Meisters setzen: "Aikido ist 90% Transpiration und 10% Inspiration".
So wurden die Fahrten nach Berlin Erlebnisse, die nur schwer in Worte zu fassen sind. Neben den vielen technischen Themen habe ich so auch Dirk als sehr zuverlässigen und leidensfähigen Partner kennen gelernt und Roger als warmherzigen Lehrer, der Spaß daran hatte uns zu fördern und zu fordern.

So verging die Zeit mit vielen Ups und Downs und ich war froh, als endlich der Tag der Prüfung da war.
Der Teil des Fachüberprüfung verlief, trotz der riesen Aufregung, gut. Dann kam die 3. Kata. Was soll ich dazu sagen, vielleicht auch hier wieder die Worte von Roger: "Die Kata war für'n Arsch". Ich hatte mich total verzettelt, Techniken durcheinander gewirbelt und musst mich neu finden. Der innere Monolog hemmte mich weiter und ich war noch aufgeregter als vorher. Der Rest lief dann wieder gut. So kam es am Ende dass ich die Urkunde zum dritten Dan erhielt und die Prüfung damit beendet war.

Als kleinen Nachsatz möchte ich natürlich noch Danke sagen. Als erstes natürlich meiner Frau, die mich immer unterstützt hat. Besonders nahm sie auf mich Rücksicht, wenn ich wieder geladen vom Training kam weil es nicht so funktionierte, wie ich es wollte. Diese Rücksicht, die ich eigentlich ihr, schwanger, entgegen bringen sollte.
Dann meinen Uke's Dirk und Jens die immer für mich Zeit hatten und mich super unterstützt haben.
Auch ein Dank an die Gruppe, die ebenfalls Rücksicht auf mich genommen hat und zurück stecken musste.
Am Ende bleibt noch mein Meister CD, der mich vor gut 15 Jahren auf den Weg gebracht hat und mich immer unterstüzt hat. Dieser Einsatz mich unermüdlich im Training nach vorne zu bringen; dafür möchte mich mich bedanken. Auch dass er soviel Größe hat mich in die Hände eines anderen Meisters zu geben ist nicht selbstverständlich.
So möchte ich mich auch bei Roger bedanken, der es genau wie CD verstanden hat mich nicht nur technisch nach vorne zu bringen, sondern mich auch emotional aufzubauen. Sehe da viele Parallelen zu Mike Tyson und Cus D'amato ;-).
Euch allen Vielen Dank, ohne Euch wäre das nicht gegangen.

Lehrgangswochenende mit Frank Mercsak (6.Dan)

Dieses Wochenende besuchte uns Frank Mercsak für einen Landeslehrgang beim BJC. Sehr entspannt führte Frank uns durch die zwei Tage und beeindruckte uns auch durch die ebenso lockere Ausführung seiner Techniken, die aber jederzeit (besonders den Uke)die dahinterliegende Effektivität spüren ließ. Frank zeigte uns seinen Blick auf die Arbeit mit dem Zentrum des Gegners: Kippen, verdrehen, verschmelzen, das waren die Möglichkeiten denen wir dann am Beispiel der meist einfachen Techniken nähern wollten. Die kleinen Unterschiede zu den gewohnten Formen der Ausführung erzeugten einen angenehmen Knoten im Hirn, der sicherlich auch noch seine Nachwirkungen in den nächsten Wochen haben wird. Sonntag kam dann noch eine Reise durch die verschiedenen "Arbeitspunkte" bei der Abwehr eines Stoßes mit dem Jo. Hand, Ellenbogen, Schulter und auch die hintere Hand.
Vielen Dank auch an die helfenden Hände bei der blitzschnellen Vorbereitung der Halle und die reichlichen und leckeren Spenden von Obst und Kuchen!