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Schnupperkurs Aikido beim Braunschweiger Judo Club

Aikido ist Kampfkunst, Fitness und auch Selbstverteidigung. Mehr dazu könnt Ihr unter "Was ist Aikido?" lesen. Da findet ihr auch 2 Filme mit Eindrücken vom Aikido.
Am 24. und 25. Februar 2018 laden wir Euch zu einem Wochenende Aikido für Anfänger ein. Wir üben am Samstag von 15:30 bis 18:30 und am Sonntag von 9:30 bis 12:30. Informationen und Anmeldungen gibt es unter schnupperkurs@aikidobs.de . Die Kursgebühr beträgt 20€.
Hier geht es zur ausführlichen Einladung: SchnupperkursAikido.pdf
Danach kann sofort beim BJC weitertrainiert werden!

Gruß aus Malente vom Bundeslehrgang mit Hubert Luhmann

Schwerttechniken und Verkettungen waren Huberts Thema in 5 intensiven Einheiten in Malente. Aus einfachen Schwerttechniken wurden die Eingänge für unsere bekannten Aikidotechniken, ein mitgedrehter Shiho-Nage wurde mit „Gefühl“ zu einer überzeugenden Variante weitergeführt. Als Extra gab es dann noch einige Techniken gegen Messerangriffe. Mit mehr als 50 motivierten Aikidoka auf der Matte erwärmte Huberts flüssiges Training das Dojo in der Landessportschule spürbar!

Fragen und das große Ganze

"Was machst Du wenn..." und "So greift doch kein Mensch auf der Straße an!" sind bekannte Fragen, die beim Training auch gerne einmal von der Technik ablenken und den "Flow" unterbrechen. Und auch einfach mal Spaß machen.
Dazu hat Markus Hansen einen Artikel für das Aikidojournal geschrieben, der auch auf seinem Blog zu finden ist: Big Picture
Ein Spiegel. Ups.
Und wo wir grade dabei sind - bei Aikido Kiel stellt Markus und auch seine sehr lesenswerten Beiträge zur Entwicklung des Budo und Aikido zur Verfügung: Grundlagentexte zum Aikido


Trainerportrait André Himpel

Welche Gruppe trainierst du?
Ich trainiere Erwachsene und Jugendliche.

Was sind wichtige Stationen in deinem Leben?
In der jüngeren Vergangenheit sind wichtige Stationen das Kennenlernen meiner Freundin, die Geburt unseres Sohnes, das Bestehen meiner Gesellenprüfung zum Anlagenmechaniker für Groß -und Druckbehälter und nicht zuletzt das Bestehen meiner Prüfung zum 1 Dan. Generell sind mir die Begegnungen mit Freunden wichtig, die Gespräche, der Spaß miteinander, ohne dass das gleich „Stationen im Leben" sind.

Warum Sport und nicht z.B. Musik, Theater oder Malerei?
Ich habe von klein auf schon immer Sport gemacht, dass war meinen Eltern und mir gleicher-maßen wichtig. Ich habe dabei vieles ausprobiert und meine Eltern in die Verzweiflung getrieben: Fußball, Schwimmen, Boxen und bin dann schließlich beim Aikido hängen geblieben.

Warum gerade Aikido und nicht eine andere Sportart?
Für mich war Aikido einen weitere Station des Ausprobierens, jedoch mit der Besonderheit, dass hier der Wettkampf nicht im Vordergrund stand. Das hat mich fasziniert, denn beim Schwimmen, Fußball oder Boxen war ja immer ein gewisser Wettkampfdruck dabei. Dieser Druck kann motivierend wirken, aber ohne diesen Druck kann ich mich besser auf die körperliche und geistige Weiterentwicklung durch das Aikido konzentrieren. Ich habe schon wahrgenommen, dass Aikido wegen des fehlenden Wettkampfes bei manchen Außenstehenden weniger anerkannt ist. Wie in allen Sportarten entscheidet die persönliche Einstellung zum Training. Wir trainieren ja mit einem Partner zusammen, vergleichen automatisch unser Können und unsere Weiterentwicklung. Wir wollen uns fit machen, verteidigen, die Aikido Philosophie verinnerlichen. Aikido ist so vielseitig!

"Trainerportrait André Himpel " vollständig lesen

Trainerportrait Corinna Sonnenberg


Welche Gruppe trainierst du?
Nachdem ich lange Jahre das Mittwoch-Training geleitet habe, bin ich seit einiger Zeit in erster Linie Co-Trainerin am Montag Abend und betreue dabei individuell.
Was sind wichtige Stationen in deinem Leben?
Ich kann mein Leben nicht in wichtig oder unwichtig aufteilen. Alles hatte im jeweiligen Moment seine Bedeutung. Ich bin allerdings stolz darauf, in einer glücklichen Ehe zu leben und drei Kindern Selbstvertrauen und Mut für ihren Lebensweg mit gegeben zu haben. Ich bin froh darüber, Dinge nicht schwarz/weiß sehen zu können und darüber, Ausdauer zu haben.
Warum Sport und nicht z.B. Musik, Theater oder Malerei?
Ich brauche körperliche Betätigung. Wenn ich mich auspowere, so richtig ins Schwitzen komme, dann geht es mir gut. Da ist Aikido ideal, weil es gut dosierbar ist. Ansonsten gehe ich ausgesprochen gerne in Museen und halte mich für künstlerisch interessiert.
Warum gerade Aikido und nicht eine andere Sportart?
Ich bin mit 20 während meines Studiums der Agrarwissenschaften in Kiel durch einen Freund zum Aikido gekommen und war sofort gefesselt. Gefesselt von den ästhetischen Bewegungen, von der Symmetrie, von der hinter dem Aikido stehenden Philosophie, von der Exotik (in den 80iger Jahren gab es noch kein Internet und Japan war einfach nur spannend) und von der Tatsache, dass weniger Kraft als Technik Aikido für Frauen ideal werden lässt.
Egal, welches Dojo ich besuche oder in welchem Verein ich Mitglied war, es herrscht unter Aikidoka immer eine sehr herzliche, offene, entspannte Atmosphäre. Ich führe das auf die Tatsache zurück, dass es beim Aikido keine Wettkämpfe und keine Konkurrenz gibt und wir in erster Linie an uns selbst arbeiten.
Aikido hat mich in den über dreißig Jahren sehr geprägt. Es gehört zu mir und hat mich nie gelangweilt.
"Trainerportrait Corinna Sonnenberg" vollständig lesen

Aikido-Abenteuer für ein Jahr

Im Januar machten wir, Natascha und Jens, uns auf den Weg um unsere Trainerlizenz C Aikido zu erwerben. 7 Wochenenden erlebten wir mit allem, was ein Aikidoleben im deutschen Sportverein ausmacht, von Verbandsstrukturen bis zum Leben Morihei Ueshibas, von der Vereinsgründung bis zum Randori. Außer der Aikidoausbildung in Bad Blankenburg war auch das Zusammentreffen mit anderen Sportlern beim Grundlehrgang in Bad Fallingbostel spannend, wo Jens denn auch auf seine größte Herausforderung traf: Bauch-Beine-Po, militärischer Drill mit Gute-Laune-Musik! Beruhigend für uns Aikidoka war allerdings wieder der Kommentar des Taekwondo-Angreifers auf Nataschas Trittabwehr nach Art von Frank Zimmermann: "Aua - Krass!"
Am ersten Advent konnten wir das lange Jahr dann mit Klausur und einer Lehrprobe erfolgreich abschließen. Nicht zuletzt vielen Dank an die von Euch, an denen wir im Lauf des Jahres unsere frisch erworbenen Kenntnisse testen durften! Wir hatten reichlich Spaß (und Stress) und schauen jetzt auch mit einem neuen Blickwinkel auf unser Aikido hier in Braunschweig.

Weihnachtsfeier

Zur Weihnachtsfeier treffen wir uns dieses Jahr am Montag, dem 4.12. nach dem Training.
Claus-Dieter hat für uns im Restaurant NEM Grill in der Neuen Straße 8 reserviert.
Nachtrag: Und es war gut!

Bundeslehrgang mit Hubert Luhmann (7. Dan) in Berlin

"Schwerttechniken, Ude-kime-osae und Koshi-nage" wurden uns in der Ausschreibung versprochen und an diesem Wochenende von Hubert zur Verkostung angeboten. Mit 5 Reisenden (Corinna, Claus-Dieter, Niels, Harold und Jens) war Braunschweig wieder gut vertreten.
Zuerst aber ist ein herzlicher Dank an die Organisatoren wichtig, die trotz kurzfristiger Hallenverlegung einen reibungslosen Lehrgang möglich gemacht haben. Lecker und gemütlich war das ausgewählte Restaurant am Abend, so dass auch nach dem intensiven Trainingsnachmittag rege Gespräche und viel Gelächter zu hören waren!
Jetzt aber zur Sache. Über die Arbeit mit den Waffen am ersten Tag bis hin zum Koshi-Nage am Sonntag begleitete uns immer wieder Huberts Satz "Ihr müsst das geschehen lassen!", also den Angriff kommen lassen, den Angreifer auf unsere Führung reagieren lassen und erst dann in unsere Technik eintreten. "Erst kommt das Eis, dann die Sahne und die Technik, das ist die Kirsche ganz oben." In meinem Rückblick wurde diese Sicht besonders bei der Schwertabwehr am ersten Tag deutlich, da die klare Richtung und starke Führung eines Schwertschlages ohnehin jede "gewaltsame" Veränderung durch den Verteidiger unmöglich machen.Und wie leicht wurde dann unter Huberts Anleitung das gleiche Prinzip für einen Koshi-Nage aus dem Fassangriff sichtbar, wenn es nur genau so leicht auch umzusetzen wäre! Gut gedehnt dank Ude-Kime-Osae entließ uns Hubert in unsere Heimat-Dojos, wo wir in den nächsten Wochen gerne mit Euch teilen werden.

Was hat Aikido mit Etikette zu tun? - Bericht von Corinna

Etikette – warum halten wir uns im Aikido an Regeln?

Bei der zweiten Arbeitstagung des Aikido-Verbandes Niedersachsen AVNI am letzten Wochenende haben wir neben dem Thema Mitgliedergewinnung (und -haltung) Etikette in den Fokus genommen. Warum scheinbar Selbstverständliches zum Thema machen? Weil Verhaltensweisen, die wir verinnerlicht haben, einen Anfänger möglicherweise irritieren. Weil Regeln verschwinden, wenn sie nicht immer mal wieder erläutert und erklärt werden. Denn wer nicht versteht, wendet nur ungern an. Kultur muss gelebt werden und Kultur ist das, was unser Miteinander regelt und vereinfacht. Dafür sind wir verantwortlich.

Vier Themen haben wir betrachtet und herausgearbeitet, warum wir sie beim Aikido für wichtig erachten und warum wir sie gerne anwenden. Nicht betrachtet haben wir dagegen die Traditionen verschiedener Stilrichtungen, sicher ein Ausblick auf ein vertiefendes Seminar.

Das hier gehört alles zur Etikette – ohne Vollständigkeitsanspruch:
"Was hat Aikido mit Etikette zu tun? - Bericht von Corinna" vollständig lesen

Bedeutung von Raum und Zeit – Anwendung in der Selbstverteidigung

Letzten Samstag trainierten André, Harold und Jens bei Frank Zimmermann in Erfurt. Frank blieb seiner Marke treu: Intensives Training, viel Hintergrundinformation und ebensoviel Spaß am Aikido. Da wir alle grade reichlich zu tun haben, haben wir gestern statt einen langen Bericht zu schreiben heimlich geübt, was wir Euch aus Erfurt mitgebracht haben:
Mitbringsel aus Erfurt 1
Mitbringsel aus Erfurt 2