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Lehrgänge 2019

Auch 2019 gibt es wieder spannende Lehrgänge. Schon einmal wichtig für den Kalender:

Pflichttermin am 30. / 31. März 2019 bei uns in Braunschweig: Landeslehrgang mit Frank Mercsak, 6. Dan Aikido (ab 5. Kyu)
Am 27. / 28. April in Soltau: Landeslehrgang mit Markus Hansen, 5. Dan Aikido (ab 5. Kyu)
Am 9. / 10. Februar 2019 in Hannover: Bundeslehrgang mit Alfred Heymann, 8. Dan Aikido (ab 1.Kyu)

Viel mehr Lehrgänge findet ihr unter Termine oder auf den Seiten von DAB und AVNI unter den Links.

Zentraltraining ist wie Kuchen essen

Am Samstag hielt Claus-Dieter das letzte Zentraltraining dieses Jahres in Einbeck. Seit fast 3 Jahren besuche ich neben unserem Training in Braunschweig auch immer wieder das Landes- und Zentraltraining bei Claus-Dieter und Alfred Heymann. Warum eigentlich? Haben wir nicht auch ein tolles Training bei uns in Braunschweig? Natürlich haben wir das. Doch im Zusammentreffen mit den Aikidoka aus den anderen niedersächsischen Vereinen kann ich meine Ausführung der Techniken dann immer noch einmal neu erleben und hinterfragen - die Hannoveraner oder Einbecker wissen halt nicht schon vorher genau was ich mache. Oder sagen mir auch einmal, was sich komisch anfühlt. Und grade durch das Üben mit den erfahrenen Aikidoka und Trainern wird mir manchmal erst klar, was mein eigener Trainer mir die ganze Zeit sagen möchte - so ein Perspektivwechsel ist unglaublich wertvoll.
Durch die Zusamensetzung der Gruppe kann auch oft sehr intensiv und anders geübt werden als im eigenen Verein. Wo der Trainer im Wochentraining das "Brot", nämlich die Grundlagen und die korrekte Ausführung, vermitteln muss geht es im Zentraltraining auch um die Zusammenhänge, alternative Formen oder auch den Ursprung unserer Techniken. So wie Claus-Dieter uns dieses Mal aus der Abwehr von 2 mit Schwertern bewaffneten Angreifern die Parallelen zum Shiho-Nage und Irimi-Nage zeigte. "Kuchen" eben - ohne das Brot des Vereinstrainings könnten wir nicht davon leben, aber es macht das Aikido so viel interessanter.
Und nicht zuletzt treffe ich auf dem Landestraining und Zentraltraining auch immer wieder tolle Leute aus dem größeren Kreis der Aikidoka hier in Niedersachsen.

Großes Lehrgangswochenende im November 2018

Gleich auf 2 Bundeslehrgängen waren wir Braunschweiger an diesem Wochenende vertreten:
André und Dirk reisten nach Bad Malente zu Dirk Zimmerman (5.Dan) mit dem Thema "Abwehr von Schlagangriffen". Ihre kurze Zusammenfassung lautet: "Unsere Arme sind total wund und blau - aber immer wieder!
Zu fünft fuhren wir (Corinna, Natascha, Harold, Jens und Claus-Dieter) nach Mörfelden-Walldorf um am vorerst letzten Budeslehrgang von Hubert Luhmann (7.Dan) in seiner Funktion als Bundestrainer teilzunehmen. Mit Kote-Mawashi, Schwerttechniken und Techniken aus Hanmi-Hantachi klang es zuerst nach einem bunten Strauß, doch gewohnt souverän verpackte Hubert alles in einen sorgfältig aufgebauten Zusammenhang. Mit mehr als 120 Teilnehmern war die große Halle voller interessanter Trainingspartner für 2 intensive Einheiten.
Für uns Braunschweiger war wieder einmal das "Jagdschloß Mönchbruch" eine prima Unterkunft in idyllischer - und dank Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen auch ruhiger - Lage. Ein stilvolles Abendessen verführte uns dort auch zum Erzählen bis um 23:00, eine schöne Nebensache bei diesem Lehrgang!

Lehrgang mit Beate Heger, 4. Dan

Am 29./30.09.2018 fand in Braunschweig ein Lehrgang mit, der in Berlin unterrichtenden, Beate Heger, 4. Dan statt. Beate ist schon sehr lange dabei und das sah man auch an ihrem Aikido. Aus Berlin, Hannover, Einbeck, Northeim und Braunschweig waren Aikidokas angereist um bei ihr zu trainieren.

Der Schwerpunkt der Trainingseinheiten war die Bewegung des Zentrums, das Erfühlen der Bewegung und deren Aufnahme und Umlenkung. Grundlage der Einheiten war eine Übung, die aus dem Tai Chi stammen könnte. Der Angreifer drückt und der Nage nimmt die Bewegung auf, indem er sein Zentrum nach hinten verlagert und es dann wieder nach vorne schiebt, nachdem er die Angriffsenergie umgelenkt hat. Diese Grundbewegung vertiefte Beate anhand von unterschiedlichen Techniken und zuletzt auch bei der Abwehr mit dem Stab.

Am Sonntag war die Zahl der Teilnehmenden stark zusammengeschmolzen, was sicherlich nicht an Beates Techniken lag. Meiner Meinung nach eine traurige Angewohnheit von nicht im Nahbereich wohnenden nur an einem Trainingstag anwesend zu sein.

Den Anwesenden hat das Training viel Spaß gemacht und auch viel gebracht.

Allen, die zum Gelingen des Lehrgangs beigetragen haben, sei an dieser Stellung noch einmal herzlichst gedankt. Mein besonderer Dank gilt der Freundin von Dirk. Der Brownie, den sie uns schickte, wird sicherlich noch lange in unserer Erinnerung bleiben. Ein Bild findet ihr am Ende.

Claus - Dieter

Jubiläumslehrgang "40 Jahre Aikidoverband Niedersachsen" 3./4. März 2018

An diesem Wochenende fand in Langenhagen der Jubiläumslehrgang mit Alfred Heymann (8. Dan) statt. Mit 5 Aikidoka waren wir vom BJC gut vertreten - und es hat sich gelohnt! Mit dem Schwerpunkt Shomen-tsuki am Samstag und Techniken gegen Messerangriffe am Sonntag bot Alfred uns ein breites Spektrum, wobei er immer wieder eindrucksvoll einen Satz demonstrierte: "Ich bin doch frei!" Und so frei bewegte er sich dann auch.
Lange werde ich an die stimmungsvolle Ausrichtung in Langenhagen denken. Sonne und Bäume boten am Samstag Abend einen spektakulären Hintergrund für unser Training. Und dann kamen zum Abschluss noch die Trommler von Nanami Daiko in Nordstemmen mit starkem Sound und einem athletischen Auftritt. Und das leckere Essen. Und die guten Gespräche. Und...

Gruß aus Malente vom Bundeslehrgang mit Hubert Luhmann

Schwerttechniken und Verkettungen waren Huberts Thema in 5 intensiven Einheiten in Malente. Aus einfachen Schwerttechniken wurden die Eingänge für unsere bekannten Aikidotechniken, ein mitgedrehter Shiho-Nage wurde mit „Gefühl“ zu einer überzeugenden Variante weitergeführt. Als Extra gab es dann noch einige Techniken gegen Messerangriffe. Mit mehr als 50 motivierten Aikidoka auf der Matte erwärmte Huberts flüssiges Training das Dojo in der Landessportschule spürbar!

Aikido-Abenteuer für ein Jahr

Im Januar machten wir, Natascha und Jens, uns auf den Weg um unsere Trainerlizenz C Aikido zu erwerben. 7 Wochenenden erlebten wir mit allem, was ein Aikidoleben im deutschen Sportverein ausmacht, von Verbandsstrukturen bis zum Leben Morihei Ueshibas, von der Vereinsgründung bis zum Randori. Außer der Aikidoausbildung in Bad Blankenburg war auch das Zusammentreffen mit anderen Sportlern beim Grundlehrgang in Bad Fallingbostel spannend, wo Jens denn auch auf seine größte Herausforderung traf: Bauch-Beine-Po, militärischer Drill mit Gute-Laune-Musik! Beruhigend für uns Aikidoka war allerdings wieder der Kommentar des Taekwondo-Angreifers auf Nataschas Trittabwehr nach Art von Frank Zimmermann: "Aua - Krass!"
Am ersten Advent konnten wir das lange Jahr dann mit Klausur und einer Lehrprobe erfolgreich abschließen. Nicht zuletzt vielen Dank an die von Euch, an denen wir im Lauf des Jahres unsere frisch erworbenen Kenntnisse testen durften! Wir hatten reichlich Spaß (und Stress) und schauen jetzt auch mit einem neuen Blickwinkel auf unser Aikido hier in Braunschweig.

Bundeslehrgang mit Hubert Luhmann (7. Dan) in Berlin

"Schwerttechniken, Ude-kime-osae und Koshi-nage" wurden uns in der Ausschreibung versprochen und an diesem Wochenende von Hubert zur Verkostung angeboten. Mit 5 Reisenden (Corinna, Claus-Dieter, Niels, Harold und Jens) war Braunschweig wieder gut vertreten.
Zuerst aber ist ein herzlicher Dank an die Organisatoren wichtig, die trotz kurzfristiger Hallenverlegung einen reibungslosen Lehrgang möglich gemacht haben. Lecker und gemütlich war das ausgewählte Restaurant am Abend, so dass auch nach dem intensiven Trainingsnachmittag rege Gespräche und viel Gelächter zu hören waren!
Jetzt aber zur Sache. Über die Arbeit mit den Waffen am ersten Tag bis hin zum Koshi-Nage am Sonntag begleitete uns immer wieder Huberts Satz "Ihr müsst das geschehen lassen!", also den Angriff kommen lassen, den Angreifer auf unsere Führung reagieren lassen und erst dann in unsere Technik eintreten. "Erst kommt das Eis, dann die Sahne und die Technik, das ist die Kirsche ganz oben." In meinem Rückblick wurde diese Sicht besonders bei der Schwertabwehr am ersten Tag deutlich, da die klare Richtung und starke Führung eines Schwertschlages ohnehin jede "gewaltsame" Veränderung durch den Verteidiger unmöglich machen.Und wie leicht wurde dann unter Huberts Anleitung das gleiche Prinzip für einen Koshi-Nage aus dem Fassangriff sichtbar, wenn es nur genau so leicht auch umzusetzen wäre! Gut gedehnt dank Ude-Kime-Osae entließ uns Hubert in unsere Heimat-Dojos, wo wir in den nächsten Wochen gerne mit Euch teilen werden.